Unsere Eindrücke vom diesjährigen #KeinQudsTag

Mit einer starken Truppe sind auch wir aus Sachsen zur Kundgebung des Antifaschistisches Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag gefahren, um gegen die jährlich aufmarschierenden antisemitischen Freund*innen der Hamas und den Anhänger*innen des iranischen Regimes zu protestieren.

Die offizielle Zahl der Berliner Polizei geht von circa 600 Teilnehmer*innen aus, das AJC Berlin sprach von 800. Das dürfte dem üblichem Mobipotenzial der Organisator*innen entsprechen.

Die Berliner Polizei untersagte es dieses Jahr den Teilnehmenden der Al-Quds-Demonstration, Zeichen der Hisbollah zu zeigen, trotzdem wurden über Twitter mehrere Fälle dokumentiert, auf der Teilnehmende der Demo diese Zeichen offen trugen (https://twitter.com/jfda_ev/status/749298590997180417). Auch kam es wieder zu »Kindermörder Israel« und »Zionisten sind Faschisten«-Rufen (https://twitter.com/freddy2805/status/749242988623237121 | https://www.youtube.com/watch?v=UTMIJ2jHY30).

Im Anschluss an die Kundgebung des Antifaschistischen Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag machten wir uns mit einigen Genoss*innen noch auf den Weg durch die Berliner Seitenstraßen, um erneut lautstark in Hör- und Sichtweite unseren Protest kundzutun. Dies gelang uns an diesem Tag noch mehrfach. Dabei kam es leider auch in diesem Jahr dazu, dass die Berliner Polizei das Zeigen der israelischen Fahne unterbinden wollte, da dies eine Provokation darstelle und zur Eskalation beitragen würde.

Für nächstes Jahr fordern wir ein komplettes Verbot dieses antisemitischem Aufmarsches! Falls die Berliner Verwaltung sich nicht im Stande sieht, dieses zu vollziehen, gibt es auch andere Mittel, diesen Aufmarsch zu verhindern. ;)

‪#‎KeinQudsMarsch‬